LiebesYoga in Bad Tölz – Yoga für sexuelle Gesundheit, Körperbewusstsein und Lebendigkeit
Lust, Erregung und sexuelle Gesundheit entstehen nicht nur im Kopf und auch nicht nur im Becken.
Sie entstehen aus dem Zusammenspiel von Nervensystem, Atmung, Hormonen, Körperwahrnehmung, Beziehungserfahrungen und der Fähigkeit, sich selbst bewusst zu spüren.
Genau hier setzt LiebesYoga an.
In unserer Praxis in Bad Tölz verbinden wir moderne Sexualtherapie, Yogatherapie, Embodiment, Atemarbeit und Elemente der sexologischen Körperarbeit zu einem ganzheitlichen Training für sexuelle Gesundheit und Wohlbefinden.
Das Angebot richtet sich an Menschen jeden Alters und Geschlechts sowie an Anfänger und erfahrene Yogapraktizierende gleichermaßen.
Warum Yoga für die Sexualität?
Stress, Leistungsdruck, Scham, Anspannung oder ein negatives Körperbild beeinflussen unsere Sexualität häufig stärker als wir glauben.
Viele sexuelle Herausforderungen wie Lustlosigkeit, Erektionsprobleme, Orgasmusschwierigkeiten, vorzeitiger Samenerguss, Schmerzen beim Sex oder Schwierigkeiten mit Nähe und Intimität stehen in engem Zusammenhang mit unserem Nervensystem und unserer Fähigkeit, den eigenen Körper bewusst wahrzunehmen.
Yoga und Körperarbeit können dabei helfen:
- den Beckenboden besser wahrzunehmen
- Stress und Anspannung abzubauen
- die Verbindung zwischen Herz und Becken zu stärken
- Erregung bewusster wahrzunehmen und zu steuern
- Scham und Leistungsdruck zu reduzieren
- mehr Selbstvertrauen und Körperakzeptanz zu entwickeln
- die eigene Libido und Lebendigkeit zu fördern
Dabei geht es nicht um Leistung oder Selbstoptimierung, sondern um mehr Wahlmöglichkeiten und einen liebevolleren Umgang mit dem eigenen Körper.
Wie läuft eine LiebesYoga Stunde ab?
Jede LiebesYoga Stunde beginnt grundsätzlich in bequemer Kleidung.
Je nach Thema und Level kann sich die Intensität der Übungen im Verlauf der Stunde steigern.
Niemand muss etwas tun, zeigen oder mitmachen, was sich nicht stimmig anfühlt.
Jeder Mensch bestimmt seine Grenzen selbst.
Die Übungen bestehen aus einer Mischung aus:
- Yogatherapie
- Atemarbeit
- Embodiment
- Nervensystemregulation
- Beckenboden Training
- Achtsamkeit
- Körperwahrnehmung
- Ausdrucksarbeit
- sexologischer Körperarbeit
Bitte bringe nach Möglichkeit deine eigene Yogamatte oder eine geeignete Unterlage beziehungsweise ein großes Handtuch mit.
Die drei Stufen des LiebesYoga
Level 1 – LiebesYoga Classic
Die klassische und vollständig bekleidete Variante unseres LiebesYoga.
Hier stehen Körperwahrnehmung, Embodiment, Atem, Nervensystem und die Verbindung von Herz und Becken im Mittelpunkt.
Dieses Format eignet sich besonders für Einsteiger sowie für Menschen mit Themen wie:
- Stress und Erschöpfung
- Lustlosigkeit
- Beckenbodenbeschwerden
- Inkontinenz
- Endometriose
- PMS
- chronische Anspannung
- Schwierigkeiten mit Entspannung und Loslassen
Level 2 – Nackt. Frei. Echt.
Dieses Format beschäftigt sich mit Körperbild, Authentizität und Scham.
Nicht Erotik steht hier im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, sich selbst wertfrei begegnen zu können.
Aus therapeutischer Sicht gehört Scham zu den stärksten Einflussfaktoren auf Sexualität und Körpergefühl.
Viele Menschen verbringen einen erheblichen Teil ihrer Energie damit, ihren Körper zu verstecken, zu kontrollieren oder zu bewerten.
Nackt-Yoga kann dabei helfen:
- Körperakzeptanz zu stärken
- Scham abzubauen
- Selbstvertrauen zu entwickeln
- den eigenen Körper natürlicher wahrzunehmen
- mehr Freiheit und Authentizität zu erleben
Die Nacktheit ist hierbei nicht das Ziel, sondern lediglich ein Werkzeug der Selbsterfahrung.
Level 3 – Orgasmic Yoga
Orgasmic Yoga beschäftigt sich mit der bewussten Steuerung von Erregung und sexueller Energie.
Wie gut kennst du eigentlich deine eigene Erregung?
Viele Menschen haben über Jahre sehr feste Wege entwickelt, um Lust aufzubauen und zum Orgasmus zu kommen. Bestimmte Berührungen, ein bestimmtes Tempo, viel Spannung – und möglichst zuverlässig Richtung Ziel.
Beim Orgasmic Yoga drehen wir die Perspektive ein Stück um.
Nicht der Orgasmus ist das eigentliche Ziel, sondern deine Fähigkeit, Erregung wahrzunehmen, entstehen zu lassen, zu verändern, auszudehnen und wieder zu regulieren.
Themen dieser Stufe sind unter anderem:
- Erregungssteuerung
- Atem und Sexualität
- Beckenbodenarbeit
- sexuelle Energie
- Selbstliebe
- Selbstfürsorge
- Orgasmusfähigkeit
- Genussfähigkeit
- verschiedene Formen von Lust und Erregung
Das Ziel ist nicht Leistung, sondern Selbstwirksamkeit und mehr Freiheit im Umgang mit der eigenen Sexualität.
Und ja: Das wird deutlich sinnlicher und intensiver als unser klassisches LiebesYoga.
Wie läuft Orgasmic Yoga ab?
Wir beginnen gemeinsam und vollständig bekleidet mit einer kurzen Bewegungseinheit. Erst einmal ankommen, den Alltag abschütteln und aus dem Kopf wieder etwas mehr in den Körper finden.
Im Verlauf dieser ersten Sequenz entsteht Raum, die Kleidung nach und nach abzulegen. Anschließend führt eine Becken- und Atemmeditation tiefer in die Wahrnehmung von Atmung, Beckenboden, Körperempfindungen und aufkommender Erregung.
Danach beginnt die eigentliche Forschungsreise.
Zunächst bleibt jede Person vollständig bei sich. Über achtsame Selbstberührung, Bewegung, Atmung und Beckenbodenarbeit erforschst du deine persönlichen Erregungsmuster und näherst dich stufenweise intensiveren Zuständen von Lust und Ekstase.
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, möglichst schnell irgendwo anzukommen.
Spannender ist die Frage: Was passiert, wenn du nicht einfach deinem gewohnten Muster folgst, sondern anfängst, deine Erregung bewusst zu gestalten?
Sicherheit und Grenzen
Alle Angebote finden bewusst in Kleingruppen mit maximal sechs Teilnehmer:innen statt.
Ein sicherer Raum ist die Grundlage jeder Form von Körper- und Sexualarbeit.
Deshalb gilt in allen Formaten:
- Null Toleranz gegenüber Übergriffen.
- Null Toleranz gegenüber Grenzüberschreitungen.
- Null Toleranz gegenüber voyeuristischem Verhalten.
- Jeder bleibt körperlich und mit seiner Aufmerksamkeit bei sich selbst und seiner eigenen Matte.
Respekt, Freiwilligkeit und gegenseitige Achtsamkeit sind nicht verhandelbar.
Preise
- Einzelne Teilnahme: 35 €
- Für Patient:innen unserer Praxis ist die Teilnahme kostenfrei.
Ist LiebesYoga traumasensibel?
Da wir mit Körperwahrnehmung, Emotionen und sexuellen Themen arbeiten, ist LiebesYoga nicht grundsätzlich traumasensibel aufgebaut. Solltest du unter Traumafolgen oder belastenden Erfahrungen leiden, empfehlen wir vorab ein kurzes persönliches Gespräch, damit wir gemeinsam einschätzen können, welches Format aktuell gut zu dir passt.
Kursleitung
Manuel Wilke
Heilpraktiker für Psychotherapie
Yoga- und Sexualtherapeut
Veranstaltungsort
Praxis Lieber Lieben
Kohlstattstraße 1
83646 Bad Tölz
