Lieber Lieben – Ganzheitliches Sexualcoaching

Selbsterfahrung und Fortbildung in Sexualberatung. In dieser Seminarreihe erleben und lernen die Teilnehmer Kompetenzen aus dem Bereich Sexualtherapie und Körperarbeit, ebenso ist diese Seminarreihe für Menschen die Ihren sinnlichen Horizont erweitern und gesunde Erfahrungen machen möchten.

Diese Seminarreihe der körperorientierten Sexualberatung ist eine gute Gelegenheit mehr über sich selbst, Sexualität und den eigenen Körper zu lernen.

Der Fokus liegt hier nicht etwa auf einfachen sexuellen oder therapeutischen Techniken auf die wir auf Wunsch natürlich auch eingehen, sondern viel mehr auf unsere sexuelle Kompetenz und Beziehungsfähigkeit, denn dieses ist das Fundament worauf eine erfüllende Sexualität baut. Gemeinsam werden wir in Einzel, Partner und Gruppenarbeit herausfinden was das heißt.

Ein ganzheitlicher Ansatz:

So wie sich unsere Persönlichkeit im laufe des Lebens bildet und verändert, genauso entwickelt sich von den ersten Lebensminuten bis zum Tod unsere Sexualität.

Es gibt wohl nichts vergleichbares was unsere Identität beeinflusst wie unsere Sexualität. Ziemlich jede Handlung die wir ausüben ist von der sexuellen Identität beeinflusst. Was wir anziehen, wie wir uns verhalten.

Gerade deswegen ist es so verständlich das Probleme auf dieser Ebene eine tragische Auswirkung auf unser ganzes Lebensgefühl haben können.

Grundbedürfnisse auf emotionaler Ebene kreieren Wünsche nach bestimmten Gefühlen, die uns zu sozialen und liebevollen Wesen machen. Wir empfinden Gefühle von Sicherheit, Akzeptanz, Zugehörigkeit (Bindung), Geborgenheit, Vertrauen und Nähe im Zusammenleben unserer Mitmenschen. Die intensivste Möglichkeit, solche Gefühle zu erleben, besteht in intimem Körperkontakt. Intimer Kontakt ist sexuelle Körperkommunikation.

Menschen können sich (wortlos) alle möglichen Gefühle geben. 

In Beziehung kommt es oft vor, dass wir Gefühle auf verbaler ebene exkommunizieren oder sogar verdrängen. Häufig sind dies uns unangenehme Gefühle wie Wut, Scham, Unsicherheit, Angst und der Drang nach Autonomie mit welchen wir uns aus den verschiedensten Gründen nicht zeigen möchten. Genau diese begegnen uns dann in unseren intimsten Momenten als somatische Symptome wieder. 

Berührung ist sprechen auf körperlicher Ebene. Erleben Menschen dies im Erfüllen ihrer emotionalen Bedürfnisse, sprechen wir vom “sich tief einlassen“. So wenig die Lust-orientierte Dimension der Sexualität auf Dauer allein stimmt, so wenig ist Liebe, wie wir diesen Komplex nennen können, immer gleich. Je nach Lebensphase treten einzelne Bedürfnisse stärker hervor. Gespeist wird das Zusammenleben, wie auch das individuelle Leben durch die universale Lebensenergie und wird in alten Kulturen immer ganzheitlich betrachtet; nicht umsonst mit “KI“ oder “Libido“, also der sexuellen Energie gleichgesetzt.

In unserer kognitiven Gesellschaft wird dem lebendigen Ausdruck – der „Ki-Energie“ – viel abverlangt. Wir haben zu funktionieren. Dabei kommen Bedürfnisse viel zu kurz. Die Achtsamkeit für mich als Person, wird von den Strukturen des Alltags überlagert. „The Show must go on. . .”

Erste Störungen in der Beziehung sind oft sexueller Natur, emotionale Warnlämpchen. Kommt es bei einem Paar zu sexuellen Problemen, liegt die Ursache nicht selten in unerfüllten emotionalen Grundbedürfnissen. Häufige Beispiele sind Erektionsstörungen, Lust- oder Orgasmus-Störungen.

Sexualbehandlung und -therapie setzte bisher am Symptom direkt an. Sexualtherapie als ganzheitliche Behandlungsmethode setzt an der Kommunikation der emotionalen Bedürfnisse an, den Lebensphasen, den diesen natürlichen Potenzialen entgegen wirkenden Kräften. Zuerst denken wir meist an die eigenen Unfähigkeit, die Verletzungen in kindlichen oder jugendlichen Entwicklungsphasen.

Häufig kommen die Einflüsse aus dem Arbeitsumfeld, Glaubenssystemen aus Familie, Kultur und Religion hervor. Dies zu erforschen, bewusst werden zu lassen, sich von nicht mehr aktuelle Glaubenssätze und Muster zu lösen setzt nicht selten einen Schub an Persönlichkeitsentwicklung frei der sich auf alle Lebensbereiche überträgt. Das (Sexual-) Leben wird bewusster und lebendiger. Kreativität, Liebe, gesunder Teint und strahlende Augen sind der Ausdruck einer frei fließenden Lebendigkeit (Libido).

Grundgedanke:
Tiefgreifende Selbsterfahrung und Vermittlung von Kompetenzen der ganzheitlichen Sexualberatung.

Leitgedanken:
Der Klient bzw. der Teilnehmer ist jederzeit der Experte für sich.
Vom unbewussten handeln, fühlen und denken hin zum bewussten. 
Kompetenz der Selbstliebe erlangen um mich als liebenswertes Wesen in Beziehung zu setzten. 
Menschen als ganzheitliches Ökosystem verstehen.
Leben und Sexualität wird als dauernder Prozess verstanden.
Begegnung jenseits von richtig oder falsch. 
Lernen durch Selbsterfahrung und gegenseitiges Begleiten. 

Zielgruppe:
Alle volljährigen Menschen die beruflich sexuelle Prozesse begleiten wollen und ihren eigenen Prozesse bewusst werden lassen möchten.

Ziel:
Bildung von Grundkompetenzen zum selbstständigen ganzheitlich begleiten von Menschen und ihren Sexuellen Prozess. 

Voraussetzungen:
Grundliegende Bereitschaft sich offen und ehrlich mit den eigenen Prozessen, gerade auch in der Sexualität, auseinanderzusetzen und in der Gruppe und Partnerübungen damit zu arbeiten. Psychisch stabil sich mit Nacktheit, Berührung, Missbrauch und Trauma auseinander zu setzten. Erfahrung in der therapeutischen Arbeit mit Menschen, egal ob kognitiv oder somatisch ist von Vorteil, jedoch nicht zwingend notwendig.

Abschluss:
Prüfung an einem Fallbeispiel.

Nach Abschluss besteht die Möglichkeit zur zertifizierung zur Gesundheitspraktiker/in BFG für Sexualkultur für Teilnehmer, die keine Heilerlaubnis über das Heilpraktikergesetzt oder eine Approbation haben.

Leitung:
Pamela Behnke & Manuel Wilke

Termine und Kosten folgen in kürze.

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