Orgasmic Yoga – LiebesYoga Level 3
Atmen. Bewegen. Spüren. Erregung entstehen lassen – und lernen, bewusst mit ihr zu spielen.
Lust beginnt nicht im Kopf aber auch nicht nur im Körper.
Sie beginnt dort, wo dein Körper wieder fühlen darf. Dabei geht es nicht um Leistung oder perfekten Sex.
Sondern darum, wieder lebendig zu fühlen.
Präsenter. Freier. Sinnlicher. Echter.

Wie gut kennst du eigentlich deine eigene Erregung?
Viele Menschen haben über Jahre sehr feste Wege entwickelt, um Lust aufzubauen und zum Orgasmus zu kommen. Bestimmte Berührungen, ein bestimmtes Tempo, viel Spannung – und möglichst zuverlässig Richtung Ziel.
Beim Orgasmic Yoga drehen wir die Perspektive ein Stück um.
Nicht der Orgasmus ist das eigentliche Ziel, sondern deine Fähigkeit, Erregung wahrzunehmen, entstehen zu lassen, zu verändern, auszudehnen und wieder zu regulieren.
Dafür verbinden wir Yoga, Atemarbeit, Beckenbodenwahrnehmung, Embodiment und sexologische Körperarbeit mit bewusster Selbstberührung.
Und ja: Das wird deutlich sinnlicher und intensiver als unser klassisches LiebesYoga. 😉
Wie läuft Orgasmic Yoga ab?
Wir beginnen gemeinsam und vollständig bekleidet mit einer kurzen Bewegungseinheit. Erst einmal ankommen, den Alltag abschütteln und aus dem Kopf wieder etwas mehr in den Körper finden.
Im Verlauf dieser ersten Sequenz entsteht Raum, die Kleidung nach und nach abzulegen. Anschließend führt eine Becken- und Atemmeditation tiefer in die Wahrnehmung von Atmung, Beckenboden, Körperempfindungen und aufkommender Erregung.
Danach beginnt die eigentliche Forschungsreise.
Zunächst bleibt jede Person vollständig bei sich. Über achtsame Selbstberührung, Bewegung, Atmung und Beckenbodenarbeit erforschst du deine persönlichen Erregungsmuster und näherst dich stufenweise intensiveren Zuständen von Lust und Ekstase.
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, möglichst schnell irgendwo anzukommen.
Spannender ist die Frage: Was passiert, wenn du nicht einfach deinem gewohnten Muster folgst, sondern anfängst, deine Erregung bewusst zu gestalten?
Im weiteren Verlauf kommt eine zusätzliche Ebene hinzu: Präsenz und Blickkontakt.
Du bleibst weiterhin körperlich vollständig bei dir und in deiner eigenen Erfahrung. Gleichzeitig kannst du erforschen, was sich verändert, wenn du dich mit deiner Lust nicht mehr vollkommen zurückziehst, sondern dich traust, präsent und sichtbar zu bleiben.
Für manche ist genau das die intensivste Übung des Abends.
Warum machen wir das in einer Gruppe?
Sexualität findet bei vielen Menschen entweder im Privaten oder unter enormem Leistungs- und Erwartungsdruck statt.
In einem bewusst gehaltenen Gruppenraum kann eine andere Erfahrung entstehen: Lust und Erregung dürfen wahrnehmbar sein, ohne dass daraus eine Aufforderung, Erwartung oder sexuelle Verfügbarkeit entsteht.
Das kann einen spannenden Erfahrungsraum für Scham, Selbstannahme, Körperbewusstsein und die Regulation von Erregung eröffnen.
Du musst niemandem etwas beweisen. Du musst niemanden beeindrucken. Und du bist für die Erregung der anderen nicht verantwortlich.
Ein wichtiger Unterschied: Orgasmic Yoga ist kein Sexevent.
Es gibt keine sexuellen Handlungen zwischen den Teilnehmer:innen und keine gegenseitigen intimen Berührungen. Jede Person bleibt körperlich bei sich.
Blickkontakt und gemeinsame Präsenz können Teil einzelner Übungen sein – immer freiwillig und innerhalb der eigenen Grenzen.
Für wen ist Orgasmic Yoga geeignet?
Für neugierige Erwachsene, die ihre Sexualität und ihre körperlichen Erregungsmuster bewusster kennenlernen und neue Möglichkeiten der Selbstliebe entdecken möchten.
Geschlecht, sexuelle Orientierung und Beziehungsstatus spielen dabei keine Rolle.
Du kannst alleine teilnehmen oder gemeinsam mit deinem Lieblingsmenschen kommen – innerhalb der Stunde bleibt die eigene Körpererfahrung trotzdem im Mittelpunkt.
Klein. Persönlich. Sicher.
Der Rahmen ist bewusst auf maximal 6 Teilnehmer:innen begrenzt.
Gerade wenn wir mit Nacktheit, Scham und sexueller Erregung arbeiten, braucht es einen klaren und respektvollen Rahmen.
Deshalb gilt:
- Alles ist freiwillig.
- Deine Grenzen bestimmst ausschließlich du.
- Jede Person bleibt körperlich bei sich.
- Blickkontakt ist eine Einladung, keine Verpflichtung.
- Keine gegenseitigen sexuellen Berührungen.
- Keine Toleranz gegenüber voyeuristischem Verhalten oder Grenzüberschreitungen.
Denn sexuelle Freiheit bedeutet nicht Grenzenlosigkeit.
Ganz im Gegenteil: Wirkliche Freiheit entsteht dort, wo du deine eigenen Grenzen spüren kannst und darauf vertrauen darfst, dass sie respektiert werden.
Kursleitung:
Manuel Wilke
Yoga- und Sexualtherapeut
Heilpraktiker für Psychotherapie
Ort:
Praxis Lieber Lieben
83646 Bad Tölz
Teilnehmerzahl:
Maximal 6 Personen
Neugierig? Dann bring bequeme Kleidung, nach Möglichkeit deine eigene Yogamatte oder eine geeignete Unterlage und vor allem Lust auf ein ziemlich ungewöhnliches Experiment mit dir selbst mit.
Vielleicht entdeckst du dabei nicht nur neue Wege zur Lust.
Sondern vor allem neue Möglichkeiten, sie wirklich zu genießen.
